Füllstandsmessung
Kontinuierliche Füllstandsmessung und Grenzstandmessung in Flüssigkeiten und Schüttgütern
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Genauigkeit
+/-1 mm
Prozesstemperatur
-40 to +150 °C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
-1 to +20 bar
Max. Messdistanz
15 m
Prozessseitige Hauptmaterialien
PEEK PTFE 316L (für Gewindevarianten)
Genauigkeit
Flüssigkeiten:+/- 5 mm Feststoffe:+/- 10 mm
Prozesstemperatur
-40…+60°C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
-1…3 bar
Max. Messdistanz
10 m
Prozessseitige Hauptmaterialien
PVDF, PBT/PC
Genauigkeit
Flüssigkeiten: +/- 2 mm Feststoffe: +/- 4 mm
Prozesstemperatur
-40…+80°C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
-1…3 bar
Max. Messdistanz
40 mm: 20m 80 mm: 30m
Prozessseitige Hauptmaterialien
PVDF, PBT
Genauigkeit
Flüssigkeiten: +/- 2 mm Feststoffe: +/- 4 mm
Prozesstemperatur
-40…+80°C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
-1…3 bar
Max. Messdistanz
40mm: 20m 80mm: 30m
Prozessseitige Hauptmaterialien
PVDF, PBT/PC
Prozesstemperatur
-40 °C...+150 °C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
Vakuum...64 bar
Min. Mediumsdichte
0.5 g/cm³ (0.4 g/cm³ optional)
Genauigkeit
Standard: bis zu 0,05 % Platin: bis zu 0,025 %
Prozesstemperatur
Standard: -40 °C…125 °C Druckmittler: -70 °C...250 °C
Druck Messbereich
100 mbar…100 bar (1,5 psi…1500 psi) relative/ absolute
Werkstoff Prozessmembran
316L AlloyC
Messzelle
100 mbar…100 bar (1,5 psi…1500 psi) relativ/absolut
Prozesstemperatur
-50 °C...+150 °C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
Vakuum...100 bar
Min. Mediumsdichte
0,5 g/cm³ (0,4 g/cm³ optional)
Prozesstemperatur
-52°C...+450°C
Prozessdruck / max. Überlastdruck
Beliebig
Prozessseitige Hauptmaterialien
Nicht prozessberührend
Genauigkeit
Standard: bis 0,065 % Platinum: bis 0,055 %
Prozesstemperatur
-40°C...+110°C
Werkstoff Prozessmembran
316L, AlloyC, Gold
Messzelle
100 mbar...40 bar
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Messtechnik für die Füllstandsmessung
Endress+Hauser bietet ein vielseitiges Portfolio an Messgeräten für die kontinuierliche Füllstandsmessung und Grenzstandmessung in Flüssigkeiten, Pasten, Schüttgütern und verflüssigten Gasen. Die Füllstandsmessgeräte eignen sich für den Einsatz in Tanks, Silos sowie mobilen Behältern in unterschiedlichsten Industrien.
Technologien zur Füllstandsmessung
Endress+Hauser verfügt über ein breites Spektrum an Füllstandsmessverfahren, die gezielt auf unterschiedliche Applikationsanforderungen abgestimmt sind. Abhängig von der Anwendung kommen Radar-, Ultraschall-, Vibronik- und hydrostatische Sensoren sowie radiometrische Messgeräte und Differenzdrucktransmitter zum Einsatz. Diese Vielfalt an Messverfahren gewährleistet zuverlässige Messergebnisse, selbst unter anspruchsvollen Prozessbedingungen wie hohem Druck, extremen Temperaturen oder aggressiven Medien.
Endress+Hauser begleitet seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus einer Messstelle hinweg, von der Planung und Inbetriebnahme bis hin zu Betrieb und Wartung. Im laufenden Betrieb tragen Füllstandssensoren wesentlich zur Vermeidung von Überfüllung und Trockenlauf bei, insbesondere in der Pumpensteuerung und in sicherheitsrelevanten Anwendungen. Dadurch werden sichere, effiziente und stabile Prozessbedingungen unterstützt.
Erhöhte Anlagensicherheit: Überfüll‑ und Trockenlaufzustände lassen sich durch den Einsatz geeigneter Füllstandssensoren vermeiden, insbesondere bei Anwendungen zur Pumpensteuerung.Hohe Messgenauigkeit: Die präzise Erfassung von Füllständen in Flüssigkeiten und Feststoffen unterstützt eine gleichbleibende Produktqualität und eine effektive Prozesssteuerung.Hohe Anwendungsflexibilität: Eine breite Auswahl an Technologien ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichsten Behältern und Medien, von Flüssigkeiten und Schüttgütern über Pasten bis hin zu verflüssigten Gasen.Konsistente Produktqualität: Die kontinuierliche Füllstandsmessung unterstützt stabile Produktionsprozesse, trägt zur Einhaltung definierter Qualitätsstandards bei und hilft, Ausschuss zu reduzieren.Kosteneffizienz: Robuste Gerätekonzepte, geringer Wartungsaufwand und langfristig stabile Messergebnisse senken Betriebskosten und minimieren ungeplante Stillstände.Globale Verfügbarkeit: Endress+Hauser bietet ein weltweit verfügbares Portfolio an Füllstandsmessgeräten, ergänzt durch umfassenden Service, Support und Anwendungsexpertise.
Lernen Sie mehr über Füllstandsmessgeräte und Messprinzipien
Was bedeutet Füllstandsmessung und welche Aufgabe hat ein Füllstandstransmitter?
Die Füllstandsmessung beschreibt die Bestimmung der Höhe oder des Volumens eines Mediums, etwa von Flüssigkeiten, Schüttgütern oder Suspensionen, in industriellen Behältern wie Tanks, Silos oder Prozessbehältern. Sie ist eine wichtige Messgröße für die Prozessregelung, das Bestandsmanagement und die Anlagensicherheit in industriellen Anwendungen.
Füllstandsmessverfahren sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Prozessbedingungen und Anwendungsanforderungen zuverlässig zu unterstützen. Sie liefern präzise und stabile Messergebnisse und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Optimierung von Produktionsprozessen und zur sicheren Prozessführung.
Die Hauptaufgabe eines Füllstandstransmitters besteht darin, den Füllstand eines Prozessmediums kontinuierlich zu erfassen und den physikalischen Messwert in ein standardisiertes elektrisches Ausgangssignal umzuwandeln, beispielsweise in ein analoges 4-20‑mA‑Signal, über HART oder digitale Kommunikationsprotokolle. Dieses Signal wird an Steuerungs- und Automatisierungssysteme übertragen und dient dort der Prozessüberwachung und -regelung. In der industriellen Praxis erfassen Füllstandstransmitter kontinuierlich den Füllstand in Tanks oder Prozessbehältern und stellen verlässliche Messdaten für das Steuern von Füll‑ und Entleerungsprozessen bereit. Dadurch unterstützen sie ein effizientes Bestandsmanagement und tragen zu einem sicheren, wirtschaftlichen und stabilen Anlagenbetrieb bei.
Worin unterscheiden sich Grenzschalter und Füllstandstransmitter zur kontinuierlichen Füllstandsmessung und welche vier Messfunktionen unterstützen Füllstandstransmitter?
Ein Grenzschalter erkennt das Erreichen eines definierten Füllstands, beispielsweise eines Maximal‑ oder Minimalstands, und löst bei dessen Erreichen ein Schaltsignal aus. Füllstandstransmitter erfassen den Füllstand hingegen kontinuierlich und liefern Messwerte für Überwachung, Regelung und Automatisierung.
Je nach Anwendung und Prozessanforderung unterstützen Füllstandstransmitter weitere Messfunktionen. Die vier wichtigsten Messfunktionen sind:
Kontinuierliche Füllstandsmessung: Liefert Echtzeit‑Informationen über den exakten Füllstand eines Prozessmediums und eignet sich ideal für Prozessregelung, Bestandsmanagement und Volumenüberwachung.Grenzstandmessung: Erkennt das Erreichen eines vordefinierten Füllstands, etwa eines Hoch‑ oder Niedrigstands, und wird häufig für Alarmfunktionen, Pumpensteuerung oder den Überfüllschutz eingesetzt.Trennschichtmessung: Erfasst die Trennschicht zwischen zwei unterschiedlichen Prozessmedien, beispielsweise Öl und Wasser, und ermöglicht eine zuverlässige Überwachung und Prozessregelung in Mehrphasenanwendungen.Dichtemessung: Bestimmt die Dichte eines Prozessmediums und unterstützt dadurch die Überwachung von Produktqualität und Konzentration sowie die gezielte Optimierung industrieller Prozesse.
Welche Arten von Füllstandstransmittern gibt es?
Füllstandstransmitter dienen zur Füllstandsmessung von Flüssigkeiten, Feststoffen oder Schüttgütern in Tanks, Silos und Behältern. Abhängig vom zugrunde liegenden Messprinzip lassen sich Füllstandsmessverfahren in die folgenden Hauptgruppen einteilen:
Berührungslose Sensoren
Berührungslose Füllstandssensoren messen den Füllstand ohne direkten Kontakt mit dem Prozessmedium. Sie eignen sich besonders für aggressive, korrosive, hochtemperierte oder hygienische Anwendungen.
Radarsensoren – Nutzen elektromagnetische Wellen und ermitteln den Füllstand über die Laufzeit des reflektierten Signals.Ultraschallsensoren – Senden Ultraschallimpulse aus und berechnen den Füllstand anhand der Laufzeit des Echos.
Berührende Sensoren (elektrisch & elektromagnetisch)
Diese Füllstandssensoren stehen in direktem Kontakt mit dem Medium und bestimmen den Füllstand anhand elektrischer oder elektromagnetischer Eigenschaften.
Geführte Radartransmitter – Senden Mikrowellenimpulse entlang einer Sonde und ermöglichen eine hochgenaue kontinuierliche Füllstands- und Trennschichtmessung in Flüssigkeiten, Feststoffen und Schlämmen.Kapazitive Füllstandstransmitter – Erfassen Kapazitätsänderungen, die durch das Medium als Dielektrikum zwischen Sonde und Referenzelektrode entstehen. Geeignet für die kontinuierliche Füllstandmessung in Flüssigkeiten und Schüttgütern.
Berührende Sensoren (druckbasiert)
Druckbasierte Füllstandsmessgeräte bestimmen den Füllstand durch Messung des vom Medium erzeugten hydrostatischen Drucks.
Hydrostatische Füllstandstransmitter – Berechnen den Füllstand aus dem Druck der Flüssigkeitssäule im Behälter.Differenzdruck-Füllstandstransmitter (DP) – Nutzen die Messung des Differenzdrucks und die bekannte Dichte des Mediums zur Füllstandsbestimmung, insbesondere in geschlossenen Behältern.Druck-Füllstandstransmitter – Erfassen den Druck des ruhenden Mediums und leiten daraus den Füllstand ab.
Mechanische Sensoren
Mechanische Füllstandsmesstechniken basieren auf physikalischen Bewegungen, die durch Füllstandsänderungen verursacht werden.
Schwimmer‑Füllstandmessgeräte – Erfassen den Füllstand über die Position eines Schwimmers, der sich mit dem Füllstand des Mediums bewegt. Je nach Ausführung werden sie für die Grenzstandmessung oder die kontinuierliche Füllstandsmessungen, z. B. in mechanischen Tank‑Gauging‑Systemen, eingesetzt.
Gewichtsbasiertes Messverfahren
Gewichtsbasierte Systeme bestimmen den Füllstand indirekt über das Gesamtgewicht des Behälters.
Wägesysteme – Ermöglichen eine präzise und zuverlässige Füllstandsbestimmung, indem sie das Gewicht von Tanks, Silos oder Behältern einschließlich des Mediums kontinuierlich erfassen.
Welche Faktoren beeinflussen die Auswahl der Füllstandsmesstechnik?
Die Auswahl der geeigneten Füllstandsmesstechnik hängt von mehreren anwendungsspezifischen Faktoren ab. Zu den wichtigsten Kriterien zählen die Prozessbedingungen, die Eigenschaften des Mediums sowie die messspezifischen Anforderungen:
Physikalische und chemische Eigenschaften des Mediums wie Dichte, Leitfähigkeit, Korrosivität, Viskosität oder Neigung zur Anhaftung Tankgeometrie und Einbausituation, einschließlich Größe und Form des Behälters, interner Einbauten sowie der Einbauposition Erforderliche Messgenauigkeit und Reaktionszeit, abhängig davon, ob die Messung zur Überwachung, Prozessregelung oder für sicherheitsrelevante Funktionen eingesetzt wird Prozess- und Umgebungsbedingungen, wie Temperatur, Druck, Staubbelastung, Schaumbildung oder Dampf- und Gasbildung Branchenspezifische Normen und Regularien, beispielsweise Anforderungen an hygienegerechtes Design in der Lebensmittel‑ und Getränkeindustrie sowie der Life‑Sciences‑Industrie. Notwendigkeit einer Druck‑ oder Temperaturkompensation, insbesondere bei Anwendungen mit schwankenden Prozessbedingungen.
Was ist der Unterschied zwischen berührender und berührungsloser Füllstandsmessung?
Berührende und berührungslose Füllstandsmessung unterscheiden sich im Wesentlichen darin, ob das Messgerät in direktem Kontakt mit dem Prozessmedium steht. Die Auswahl der geeigneten Technologie hängt von den Anwendungsbedingungen, den Eigenschaften des Mediums sowie den Anforderungen an Wartung und Instandhaltung ab.
Bei der berührenden Füllstandsmessung kommen Sensoren zum Einsatz, die sich physisch im Kontakt mit dem Medium befinden. Typische Beispiele sind geführtes Radar, hydrostatische Drucktransmitter, Schwimmer und kapazitive Sonden. Diese Messverfahren liefern zuverlässige Messergebnisse, insbesondere in sauberen, stabilen oder gut kontrollierten Prozessumgebungen. Da der Sensor dem Medium ausgesetzt ist, kann der Wartungsaufwand jedoch steigen, vor allem bei Anwendungen mit Anhaftungen, Abrasion oder aggressiven Medien.
Die berührungslose Füllstandsmessung ermittelt den Füllstand, ohne mit dem Medium in Kontakt zu kommen. Radar‑, Ultraschall‑ oder Laser‑Füllstandssensoren messen den Abstand zur Mediumoberfläche von oben oder von außerhalb des Behälters. Berührungslose Messverfahren eignen sich besonders für aggressive, heiße, korrosive oder hygienische Anwendungen, da sie Verschleiß, Kontaminationsrisiken und Wartungsaufwand reduzieren, auch unter anspruchsvollen Prozessbedingungen.
Was ist Tank Gauging?
Tank Gauging ist eine spezialisierte Form der Füllstandsmessung, mit der Volumen, Masse und Temperatur von Flüssigkeiten in großen Lagertanks, Silos und Lagerbehältern präzise ermittelt werden. Während sich die konventionelle Füllstandsmessung auf die Füllstands- oder Trennschichtmessung konzentriert, geht Tank Gauging einen Schritt weiter: Es kombiniert die kontinuierliche Füllstandsmessung mit zusätzlichen Messgrößen wie Temperatur und Dichte.
Durch die Integration dieser Messdaten ermöglicht Tank Gauging eine genaue Bestandsführung, Echtzeit‑Kommunikation mit Leitsystemen und Bestandsmanagementsystemen sowie eine zuverlässige Überwachung gelagerter Produkte. Damit ist Tank Gauging eine zentrale Lösung für Bestandsmanagement, eichpflichtige Anwendungen und Prozessoptimierung. Anlagenbetreiber profitieren von höherer Lagereffizienz, geringeren Produktverlusten und datenbasierten Entscheidungen.
Warum ist die Bestandsüberwachung in Tanks und Prozessbehältern wichtig?
Eine präzise Bestandsüberwachung in Prozessbehältern, Lagertanks und Silos ist entscheidend für effiziente Abläufe, Betriebssicherheit und Kostenoptimierung. Verlässliche Bestandsdaten helfen Anlagenbetreibern dabei, Überfüllungen oder Leerstände zu vermeiden, die Materialverfügbarkeit zu verbessern und unnötig hohe Lagerbestände zu reduzieren.
Die Bestandsüberwachung kann durch unterschiedliche Tankgeometrien, wechselnde Medieneigenschaften sowie prozess- und umgebungsbedingte Einflüsse herausfordernd sein. Moderne Bestandsmanagementsysteme begegnen diesen Anforderungen, indem sie kontinuierliche Füllstandsmessung, Temperaturüberwachung und Volumenberechnung in einer integrierten, automatisierten Lösung zusammenführen.
Durch die Bereitstellung von Bestandsdaten in Echtzeit und eine nahtlose Kommunikation mit Steuerungs- und Automatisierungssystemen ermöglicht die Bestandsüberwachung eine verbesserte Prozessführung, vorausschauende Instandhaltungsplanung und datenbasierte Entscheidungsfindung. Kontinuierliche Füllstandsmessung und automatisierte Bestandsüberwachung steigern dadurch die Ressourceneffizienz, die operative Transparenz und die Gesamtleistung der Anlage.
Lösungen zur Bestandsüberwachung und Füllstandsmessung werden in zahlreichen Industrien eingesetzt, die jeweils spezifische Anforderungen und Herausforderungen mitbringen. Typische branchenspezifische Anwendungen sind:
Lebensmittel- und Getränkeindustrie: Hygienegerechte Füllstandsmessgeräte unterstützen sichere und effiziente Prozesse in der Milch‑, Brau‑, Getränke‑ und Lebensmittelproduktion. Für hygienische Anwendungen ausgelegte Sensoren tragen zur Sicherung der Produktqualität, zur Einhaltung hygienischer Standards sowie zu einer zuverlässigen Bestandsüberwachung während der Produktion und Lagerung bei.Chemische Industrie: In chemischen Lager‑ und Prozessanwendungen ist eine zuverlässige und hochgenaue Füllstandsmessung entscheidend, um die Betriebssicherheit zu erhöhen, Überfüllungen zu vermeiden und eine präzise Bestandsführung sicherzustellen. Robuste Messverfahren ermöglichen einen sicheren Umgang mit aggressiven, korrosiven oder gefährlichen Medien unter anspruchsvollen Prozessbedingungen.Öl- und Gasindustrie: In der Öl‑ und Gasindustrie gewährleisten radarbasierte, magnetische und radiometrische Füllstandsmessverfahren eine robuste und zuverlässige Messung in großen Lagertanks und Tanklagern. Diese Lösungen unterstützen eine präzise Bestandsführung, eichpflichtige Anwendungen sowie einen sicheren Betrieb unter extremen Temperatur- und Druckbedingungen.
Was ist eichpflichtiger Verkehr?
Eichpflichtiger Verkehr bezeichnet die kommerzielle Übergabe eines Fluids oder eines Rohstoffs von einer Partei an eine andere, bei der die gemessene Menge als Grundlage für finanzielle Abrechnungen, Besteuerung oder vertragliche Vereinbarungen dient. Diese Art der Messung kommt typischerweise in Branchen wie der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie, der Energieerzeugung sowie in der Versorgungswirtschaft zum Einsatz, sobald das Eigentum an Flüssigkeiten oder Gasen wechselt.
Eichpflichtige Messungen müssen internationalen und nationalen metrologischen Vorschriften wie MID, OIML oder API entsprechen, um eine hohe Messgenauigkeit, Rückführbarkeit und rechtliche Konformität sicherzustellen. Da bereits geringe Messabweichung erheblich finanzielle Auswirkungen haben können, erfordert der eichpflichtige Verkehr zertifizierte Messsysteme sowie hochpräzise Messgeräte.
Was ist eine Kalibrierung und warum ist sie für Füllstandsmessgeräte wichtig?
Kalibrierung ist der Prozess, bei dem der Messwert eines Füllstandsmessgeräts mit einem bekannten Referenzstandard vergleichen wird, um mögliche Abweichungen vom erwarteten Ergebnis zu ermitteln. Sie überprüft, ob das Messgerät innerhalb definierter Toleranzen präzise misst und stellt eine dokumentierte Rückverfolgbarkeit auf anerkannte Normale sicher.
Die Kalibrierung ist für Füllstandsmessgeräte von großer Bedeutung, da Prozessbedingungen, Temperaturschwankungen und der Langzeitbetrieb die Messgenauigkeit im Laufe der Zeit beeinflussen können. Regelmäßige Kalibrierungen helfen, Messwertabweichungen frühzeitig zu erkennen und zuverlässige Füllstandsmessungen sicherzustellen. Damit tragen sie zur Prozesssicherheit, Produktqualität sowie Einhaltung von Qualitätsstandards wie ISO 9001 bei. In industriellen Anwendungen ist eine präzise Füllstandsmessung essenziell für das Bestandsmanagement, den Überfüllschutz und eine effiziente Prozesskontrolle.
Endress+Hauser bietet Werkskalibrierungen für seine Messgeräte an, die unter kontrollierten Bedingungen in speziell dafür vorgesehen Kalibrierzentren durchgeführt werden. Diese Werkskalibrierungen werden dokumentiert und gewährleisten die Rückverfolgbarkeit sowie die Konformität mit relevanten Qualitätsstandards, bevor das Gerät an den Kunden ausgeliefert wird. Die Werkskalibrierung legt damit den Grundstein für eine hohe Messgenauigkeit, zuverlässige Leistung und auditfähige Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus des Messgeräts hinweg.
Wie oft sollten Füllstandsmessgeräte kalibriert werden und welche Faktoren beeinflussen
die Kalibrierfrequenz?
Die Kalibrierhäufigkeit von Füllstandstransmittern hängt maßgeblich von der jeweiligen Anwendung, den Prozessbedingungen sowie den Anforderungen an Messgenauigkeit ab. Es gibt kein festes Kalibrierintervall, das für alle Füllstandsmessgeräte gleichermaßen gilt. Stattdessen werden Kalibrierintervalle in der Praxis auf Basis von Risikoanalysen, gesetzlichen bzw. normativen Vorgaben und Herstellerempfehlungen festgelegt. In vielen industriellen Anwendungen werden Füllstandsmessgeräte in regelmäßigen Abständen kalibriert, um eine langfristig hohe Messgenauigkeit, Prozesssicherheit und die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherzustellen. Faktoren wie Temperaturschwankungen, Produktanhaftungen, mechanische Belastungen und der Langzeitbetrieb können die Messleistung im Laufe der Zeit beeinflussen und machen eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich.
Auch die Kalibrierfrequenz von Füllstandsmessgeräten wird von mehreren anwendungsspezifischen und umgebungsbedingten Einflussfaktoren bestimmt. Zu den wichtigsten Einflussgrößen zählen die Prozessbedingungen, wie Temperatur- und Druckänderungen, Produktanhaftungen sowie die Eigenschaften des Mediums, die sich auf die Sensorleistung und die langfristige Messstabilität auswirken können. Weitere Faktoren sind Umwelteinflüsse wie Vibrationen oder Schwankungen der Umgebungstemperatur sowie die erforderliche Messgenauigkeit und die Kritikalität der Füllstandsmessung für Prozesssicherheit, Bestandsmanagement oder Qualitätssicherung. Füllstandstransmitter in sicherheitskritischen oder regulierten Anwendungen erfordern in der Regel kürzere Kalibrierintervalle, um eine zuverlässige und normkonforme Füllstandsmessung sicherzustellen.
Mehrere Faktoren bestimmen, wie häufig ein Füllstandsmessgerät kalibriert werden sollte:
Prozessbedingungen wie Temperaturschwankungen, Druckänderungen oder aggressive Medien Umwelteinflüsse, einschließlich Änderungen der Umgebungstemperatur und Vibrationen Genauigkeitsanforderungen der jeweiligen Anwendung Branchenspezifische Vorschriften und interne Qualitätsstandards
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Besonders kompakt, außergewöhnlich leistungsstark: Compact Line
Die Produktinnovation bietet hohe Leistung in einem kompakten Design. Das Produktportfolio umfasst den Micropilot FMR43 , ein kompaktes Freifeld-Radarmessgerät zur berührungslosen Füllstandmessung mit wahlweise 80 GHz oder 180 GHz Frequenz, sowie den bewährten Vibronik-Grenzstandsensor Liquiphant FTL43 und den zuverlässigen Cerabar PMP43 zur Druck- und hydrostatischen Füllstandmessung. Speziell für die Anforderungen in hygienischen Anwendungen entwickelt, erhöhen die Messgeräte die Produktivität, Sicherheit und Einfachheit von Prozessen.
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Füllstandmesstechnik Übersicht
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