Elektromechanische Füllstandsmessung

Kontinuierliche Füllstandsmessung in Schüttgütern

Schon die alten Seefahrer nutzten ein an einem Seil befestigtes Gewicht um auszuloten, wie viel Wasser sie noch unterm Kiel hatten. In der industriellen Füllstandsmesstechnik findet sich die Grundidee des Lotens in den elektromechanischen Lotsystemen wieder. In Anwendungen mit Schüttgütern wird oftmals die elektromechanische Füllstandsmessung eingesetzt. Die preiswerten Geräte bieten sichere Messung in extrem staubiger Umgebung. Sehen Sie sich das Sortiment der Silopilot Geräte an und klicken Sie auf den Button weiter unten.

Das elektromechanische Lotsystem misst den Füllstand in Bunkern oder Silos mit staubförmigen, feinkörnigen oder grobkörnigen Schüttgütern unter Verwendung eines Fühlgewichtes. Die vollelektronische digitale MInimum-Sicherheitsschaltung verhindert ein Ablaufen des Sensorsgewichtes in den Siloauslauf sowie die Beeinträchtigung der Fördersysteme. Der Silopilot wird meist in Anwendungen mit Getreide, Kunststoffgranulat oder Pulver eingesetzt.

Elektromechanische Füllstandsmessung: Messprinzip

Ein Gewicht wird an einem Messband abgelassen. Beim Auftreffen auf die Schüttgutoberfläche lässt die Zugkraft des Gewichtes nach, dies wird erkannt, worauf die Drehrichtung des Motors umgeschaltet und das Band wieder aufgewickelt wird. Beim Ablassen des Gewichtes werden die Umdrehungen über einen Impulsgeber berührungslos gezählt. Jeder Zählimpuls entspricht hierbei einer genau definierten Länge. Zieht man diese Länge von der Gesamtlänge (Behälterhöhe) ab, erhält man den Füllstand.

Vorteile

  • Unabhängig von Medieneigenschaften

  • Unabhängig vom Dk-Wert

  • Bewährte und verlässliche Messung