Temperaturtransmitter

Temperaturtransmitter für alle industriellen Anwendungen

Die Aufgabe von Temperaturtransmittern ist die Umformung des Sensorsignals in ein stabiles und standardisiertes Ausgangssignal. Moderne Transmitter mit Digitaltechnik können jedoch deutlich mehr: Sie sind intelligent, flexibel einsetzbar und bieten eine sehr hohe Messgenauigkeit. Sie sind ein wesentliches Glied der Messkette und tragen maßgeblich zur Steigerung der Sicherheit und Effizienz Ihres Prozesses bei.

Portfolio Beschreibung

Unser umfangreiches Portfolio an Temperaturtransmittern bietet:

  • Hutschienen-Temperaturtransmitter zur Schaltschrankmontage

  • Kopftransmitter zur Direktmontage in Thermometer-Anschlussköpfen

  • Feldtransmitter für den direkten Anschluss im Prozess

  • Temperaturtransmitter für Ex-Bereiche

  • Temperaturtransmitter für alle relevanten Kommunikationsprotokolle:
    HART®, PROFIBUS® PA, FOUNDATION™ Fieldbus oder PC programmierbar

iTEMP TMT82 Temperaturtransmitter ©Endress+Hauser
iTEMP TMT72 mit Federklemmtechnik ©Endress+Hauser

Die konfigurierbaren Transmitter übertragen nicht nur umgewandelte Signale von Widerstandsthermometern (RTD) und Thermoelementen (TC), sondern übertragen auch Widerstands- (Ω) und Spannungs- (mV) Signale. Um die höchste Messgenauigkeit zu erhalten, werden die Linearisierungskennlinien für jeden Sensortyp im Transmitter gespeichert.

In der Prozessindustrie haben sich zwei Messprinzipien für Temperaturmessungen als Standard durchgesetzt:

RTD - Widerstandsthermometer: Messprinzip

In RTD-Widerstandssensoren ändert sich der elektrische Widerstand mit der Temperatur. Sie eignen sich für die Messung von Temperaturen zwischen -200 °C bis ca. 600 °C und zeichnen sich durch eine hohe Messgenauigkeit und eine hohe Langzeitstabilität aus. Das am häufigsten verwendete Widerstandssensorelement ist der Pt100. RTD Widerstandssensoren von Endress+Hauser erfüllen standardmäßig die Genauigkeitsklasse A nach IEC 60751.

TC - Thermoelemente: Messprinzip

Ein Thermoelement ist ein Bauteil aus zwei unterschiedlichen und an einem Ende miteinander verbundenen Metallen. Am offenen Ende wird aufgrund des Seebeck-Effektes eine elektrische Spannung (Thermospannung) erzeugt, wenn die Verbindungsstelle und die freien Enden unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind. Mit Hilfe der sogenannten thermoelektrischen Spannungsreihe (vgl. IEC 60584) kann auf die Temperatur an der Verbindungsstelle (Messstelle) geschlossen werden.

Thermoelemente eignen sich für Temperaturmessungen im Bereich von 0 °C bis +1800 °C. Sie zeichnen sich durch eine schnelle Ansprechzeit und eine hohe Vibrationsfestigkeit aus.

Vorteile

  • Sicherer Betrieb im Ex-Bereich durch internationale Zulassungen wie FM, CSA, ATEX, NEPSI, IECEx

  • Diagnoseinformationen nach NAMUR NE 107

  • Optimierung der Messgenauigkeit der kompletten Messstelle durch das Sensor-Transmitter-Matching

  • Hohe Messstellenverfügbarkeit durch Sensorüberwachungsfunktionen und Gerätefehlererkennung

  • Schnelle und werkzeuglose Verdrahtung durch Federklemmtechnik (optional)