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Verbessern Sie Ihre Prozesse im Bergbau wie z. B. Schaumflotation und Eindickung

Verbessern Sie Ihre Abscheidungsprozesse im Bergbau

Maximieren Sie mit einer genauen Instrumentierung die Ergebnisse von Prozessen wie Flotation und Eindickung

Immer niedrigere Erzgehalte stellen eine besondere Herausforderung für Bergwerksbetriebe dar. Zwar gibt es verschiedene Verarbeitungsverfahren wie Eindickung und Flotation, um die Rohstoffe optimal auszubeuten; diese Verfahren verbrauchen aber zwangsläufig Energie, Chemikalien und Wasser. Dies wiederum bedeutet, dass die Extraktionsprozesse auf einem optimalen Niveau betrieben werden müssen, damit Ausbeute und Kosten in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen – insbesondere in Zeiten volatiler Märkte und Preise.

35 %

Produktivitätsverlust im Bergbau

Dies ist das Ergebnis einer Studie der internationalen Beratungsgesellschaft McKinsey. Sie besagt, dass Gruben weltweit im Zeitraum von 2004 bis 2014 rund ein Drittel ihrer Produktivität eingebüßt haben.

McKinsey-Studie zur Produktivität der Bergbauindustrie.
Optimierung im Bergbau

Steigern Sie die Ausbeute

Flotation und Eindickung sind grundlegende Schritte moderner Abscheidungsprozesse im Bergbau. Das Erzielen einer optimalen Abscheidung ist jedoch eine komplexe Aufgabe, da hier viele miteinander verknüpfte Variablen eine Rolle spielen. Beide Prozesse verwenden Chemikalien, die einen der wichtigsten Kostenverursacher darstellen. Und sie verbrauchen eine große Menge Wasser, das in einigen Bergbauregionen eine äußerst knappe Ressource ist und von den Betrieben zunächst durch Prozesse wie Meerwasserentsalzung hergestellt werden muss.

  • Schnittstellenlösungen für die Schaummessung in Flotationstanks

  • Höhere Ausbeute und Qualität

  • Weniger Übertrag von taubem Gestein

  • Optimierte Chemikaliendosierung

  • Besserer Ausnutzungsgrad des Wassers

Erfahren Sie mehr über die Optimierung der Gewinnungsprozesse im Bergbau

  • Optimieren Sie Ihre Gewinnungsprozesse im Bergbau ©Endress+Hauser
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Anwendungen

Optimierung der Flotation

Flotation wird in verschiedenen metallurgischen Prozessen wie dem Gold- und Kupferabbau verwendet, um Mineralienpartikel abzuscheiden, die kleiner als 500 Mikron bzw. 35 Mesh sind. Die wichtigsten Parameter für die Prozesseffizienz sind: Durchfluss- und Dichtemessung des Rohstoffs, Schaumhöhe, präzise Bestimmung der Trennschicht zwischen Schaum und flüssigem Schlamm, pH- und Redox-Wert der Flüssigkeit, Dosierung und Qualität der chemischen Reagenzien, Qualität der Schaumblasen und Luftstrom (sofern zum Rühren verwendet).

Flotationszellen in einer Mine

Schaumhöhe und Schaum/Schlamm-Trennschicht

Die Schaumhöhe und die Schaum/Schlamm-Trennschicht gehören zu den wichtigsten Faktoren des Prozesses. Wir empfehlen den Einsatz eines Prosonic Trennschichtmessumformers mit zwei Ultraschallsensoren, wenn die Geräte zusammen mit einem XPSFloatTM-System – bestehend aus einem PTFE-beschichteten konischen Schwimmer, einem Teflonstab und einem Reflektionsblech – auf der Oberseite des Tanks installiert werden können. Ein Sensor misst den Abstand zur Blasenoberfläche, der zweite den Abstand zum Reflektionsblech – die Differenz ergibt die Schaumhöhe.

Messung der Flotationsschaumhöhe.

Dosierung chemischer Reagenzien

Der Feststoffanteil, die Förderrate und die Schaumhöhe können als Steuersignal zur Dosierung von Xanthan, Flotationsmittel und pH-Modifikation genutzt werden. Ein Coriolis-Durchflussmessgerät der Serie Promass I kann diese Parameter übermitteln und so eine sehr genaue Dosierung ermöglichen. Darüber hinaus ermöglicht die einzigartige Promass Heartbeat Technology den Bedienern, die Qualität des Reagenzes im Hinblick auf Viskosität, Dichte und Temperatur sowie die Rohrleitung auf Korrosion oder klebrige Ansätze zu überwachen.

Flotation im Bergbau

Optimieren Sie Ihren Eindicker

Bei der Eindickung setzen sich die suspendierten Partikel einer Flüssigkeit durch die Schwerkraft ab. Die Mineralien werden dem Eindicker als Schlamm über die zentrale Wanne zugeführt. Die Feststoffe setzen sich am Boden des Tanks ab, wobei dieser Prozess durch Zugabe einer Flüssigchemikalie, d. h. eines Flockungsmittels, beschleunigt wird. Für eine effektive Steuerung des Eindickers sind sechs Messungen wichtig: vorhandene Bettmasse, Bettniveau, Dichte und Durchfluss des Unterlaufs, Flockungsmitteldosierung und Klarheit des Überlaufs.

Eindicker in einer Mine.

Messung des Bettniveaus

Anhand des gemessenen Schlammbettniveaus oder der gemessenen Schlammbetthöhe wird die Zugabemenge des Flockungsmittels gesteuert. Der Messwert liefert eine Rückmeldung über die Wirksamkeit der Flockungsmitteldosierung. Außerdem kann so das Oberflächenprofil des Fließbetts gezeigt und frühzeitig gewarnt werden, wenn der Überlauf der geklärten Flüssigkeit Feststoffe mitreißt. Das Bettniveau wird idealerweise mit Ultraschall-Eintauchsensoren ermittelt.

Messung des Schlammbettniveaus in einem Eindicker.

Analyse der Schlammdichte

Die vorhandene Bettmasse (Schlammdichte) wird durch eine Druckmessung im Konus oder Tankauslass bestimmt. Ihr Wert steuert die Drehzahl der Unterlaufpumpe. Für diese Messung eignet sich am besten ein Drucksensor mit Keramikmembran, da die Feststoffpartikelmassen in der Regel stark abrasiv sind. Bei der Messung werden der Druck des Schlamms und der vorhandenen Flüssigkeitssäule ermittelt.

Analyse der Schlammdichte

Vorteile

Egal, mit welchen Herausforderungen Sie bei Ihren Gewinnungsprozessen konfrontiert sind – geringe Ausbeute, hohe Betriebskosten oder teure Wartungsverfahren: Unsere Berater wissen dank eingehender Branchenkenntnisse genau, wie sich Ihre Prozesse verbessern lassen. Zusammen mit unseren Kunden haben sie mithilfe unseres branchenoptimierten Instrumentierungsportfolios in den vergangenen 60 Jahren bemerkenswerte Ergebnisse erzielt.

50 %

Reduzierung der verwendeten Chemikalien.

90 %

Reduzierung der für die Wartung anfallenden Stunden möglich.

10 Mio.

installierte Geräte weltweit

Erfolgsstorys

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