Geschäftszahlen

Firmengruppe steigert im Geschäftsjahr 2019 Auftragseingang, Umsatz, Gewinn und Beschäftigung

Endress+Hauser hat sich 2019 über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gut entwickelt. Die Firmengruppe hat hunderte Arbeitsplätze geschaffen, in Rekordhöhe investiert und sich in der Nachhaltigkeit verbessert. CEO Matthias Altendorf zufolge kann das Familienunternehmen damit den Herausforderungen der Coronakrise aus einer Position der Stärke begegnen.

Starke Entwicklung in Asien treibt das Wachstum

„2019 war ein gutes Jahr für Endress+Hauser“, betonte Matthias Altendorf. Das auf Mess- und Automatisierungstechnik für Prozess und Labor spezialisierte Unternehmen steigerte den Nettoumsatz um 8,0 Prozent auf 2,652 Milliarden Euro. Starke Wachstumsimpulse kamen 2019 aus Asien. Die Umsatzrendite (ROS) kletterte um 0,2 Punkte auf 13,1 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern stieg 2019 um 14,3 Prozent auf 265,9 Millionen Euro.

Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus

318 Entwicklungen meldete Endress+Hauser 2019 erstmals zum Patent an. 7,6 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung. Ende 2019 zählte Endress+Hauser weltweit 14.328 Beschäftigte (ein plus von 400). Im Nachhaltigkeits-Audit von EcoVadis erreichte Endress+Hauser 72 Punkte, 4 mehr als 2018, und platzierte sich damit unter den Top 2 Prozent der Vergleichsgruppe. Die Firmengruppe ist praktisch frei von Bankschulden – dies trotz weltweiter Investitionen von 231,1 Millionen Euro.

Digitale Nähe überbrückt die physische Distanz

Endress+Hauser ist mit einem nochmals gewachsenen Auftragsbestand ins Jahr 2020 gestartet. Die Coronavirus-Pandemie erschwert ein Erreichen der ursprünglichen Ziele jedoch massiv. „Wir überbrücken die physische Distanz durch digitale und emotionale Nähe“, erklärte Matthias Altendorf. So arbeiten derzeit in der Spitze bis zu 10.000 Beschäftigte aus dem Homeoffice. Kunden können die Website nutzen, um Geräte zu bestellen oder Aufträge zu verfolgen. Und ein Online-Tool ermöglicht Support aus der Ferne mit Video-Unterstützung.

Firmengruppe will Beschäftigung sichern

„Wir haben stets solide gewirtschaftet und sind als Unternehmen bestens aufgestellt“, so Matthias Altendorf. „Wir werden alles tun, um Beschäftigung zu sichern und Endress+Hauser gut durch diese Krise zu bringen.“ Die Gesellschafterfamilie trage diesen Kurs mit und nehme einen Gewinnrückgang in Kauf, betonte Verwaltungsratspräsident Dr. h.c. Klaus Endress.

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